Aktuelle Nachrichten


Osterdienstag, 14. April


SPD, Grünen und FDP läuten mit Presseerklärung den Alltag ein.

Selbstverständlich, so die Beteiligten, sei es gewesen, der als Bitte vorgetragenen Anregung des stellvertretenden Bürgermeisters, Harald Post, CDU, zu folgen, alle öffentlichen parteipolitischen Aktivitäten während der Krisenzeit ruhen zu lassen. Nun mussten „wir erfahren, dass gerade in Lobberich – wo Herr Post auch CDU-Vorsitzender ist – diese Vereinbarung auf das Gröbste verletzt wurde."
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Ostersonntag, 12. April


Schmitz-Backes zaubert

 

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Freitag, 27. März


Prospekt bittet zum Einkaufen über die Grenze

Die "mega kleinen" Preise beim Albert Heijn lagen heute im Briefkasten.

Prospekt Albert Heijn

Kommentar:
Wahrscheinlich muss man dem Prospekt an der Grenze vorlegen, damit einen die Behörden einreisen lassen.

( Logo Lobberich.de Lobberland e.V. (RS))


Karfreitag, 10. April


Neue Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus in Bezug auf Ein- und Rückreisende:

Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren, müssen 14 Tage in Quarantäne

Seit heute gilt in Nordrhein-Westfalen die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (CoronaEinreiseVO)".

Die Verordnung legt fest, dass Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren und dann nach Deutschland einreisen, sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben müssen und diese 14 Tage nicht verlassen dürfen. Sie müssen sich beim Gesundheitsamt ihres Kreises bzw. ihrer kreisfreien Stadt melden.
(Quelle: NRW-Wappen land.nrw.de)


Gemeinsamer Appell der Innenminister der Niederlande und Nordrhein-Westfalens Minister Reul:

„Europäische Solidarität bedeutet in diesen Tagen auch, keine Reisen zu unternehmen“

Zu Beginn des Osterwochenendes appellieren der niederländische Minister für Justiz und Sicherheit, Ferdinand Grapperhaus, und der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul gemeinsam an die Bürgerinnen und Bürger, über die Feiertage nicht in das jeweilige Nachbarland zu fahren.

„Deutsche und Niederländer sind gute Nachbarn. Gemeinsam möchten wir die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Das geht nur, wenn unsere deutschen Nachbarn über das Osterwochenende nicht zum Einkaufen oder an die See fahren“, sagt der niederländische Minister Ferdinand Grapperhaus.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul erklärt: „Wir sind solidarisch in Europa und treten für offene Grenzen ein. Europäische Solidarität bedeutet in diesen Tagen aber auch, Rücksicht zu nehmen und nicht nach Deutschland zu reisen. Daher kann ich unsere niederländischen Nachbarn nur dringend bitten, über das lange Wochenende nicht nach Winterberg oder an den Rhein zu kommen. Bitte bleiben Sie zu Hause.“
(Quelle: NRW-Wappen land.nrw.de)


Kurzurlaub oder Einkaufstrip unerwünscht

Deutsche sollen an den Ostertagen nicht für einen Kurzurlaub oder zum Einkaufen in die Niederlande fahren. Das fordern die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im niederländischen Nord- und Mittellimburg, die zur Sicherheitsregion Limburg-Noord zusammengeschlossen sind.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Persönliche Ansprache an Grenzübergängen zur nl. Nachbarprovinz Limburg

Die niederländischen Behörden sprechen an Grenzübergängen deutsche Autofahrer darauf an, ob die Fahrt wirklich nötig ist. Karfreitag gehen traditionell viele Deutsche in den Gartenzentren hinter der Grenze einkaufen, wo an dem Tag ein normaler Arbeitstag ist. Am Osterwochenende will man festestellen ob sich Unternehmer und Kunden an die Regeln halten. Ggf wird man die Geschäfte schließen.
(Quelle: Logo dagkrant "de Limburger" De Limburger - Zusammenfassung Logo Lobberich.de Lobberland e.V. (RS))


Donnerstag, 9. April


Stadt zeigt Weg für Bürgerbegehren auf

Die Stadtverwaltung hat heute den Initiatoren des Bürgerbegehrens einen möglichen Weg aufgezeigt, wie ein drohender Fristablauf abgewendet werden kann. Da aufgrund der aktuellen Krisensituation noch keine Hinweise des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen an die Stadt ergangen sind, hat diese nunmehr den Initiatoren dringend empfohlen, zur Wahrung der Frist den Weg einer vorgezogenen Zulässigkeitsprüfung zu wählen. Bei den in diesem Fall nur notwendigen 25 Unterschriften wäre auch ein Herunterladen des Formulars und die Zusendung der eingescannten Unterlagen per E-Mail möglich. „Auch wenn die Initiatoren viel lieber in die Unterschriftensammlung für das Begehren einsteigen würden, ist die vorgezogene Zulässigkeitsprüfung eine gesetzlich zulässige Möglichkeit. So wären die Befürworter des Begehrens erst einmal auf der sicheren Seite“, begründet Bürgermeister Christian Wagner diesen Vorschlag. Hierdurch verschafft man sich auch die nötige Zeit, in Ruhe mit der Kommunalaufsicht die weitere Vorgehensweise abstimmen zu können, ohne dass es zu einem vielleicht nicht heilbaren Fristablauf kommt.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Schadstoffsanierung im Inneren der Werner-Jaeger-Halle kurz vor dem Abschluss

Nachdem vor allem im Brandschutzanstrich der Stahlträger der Werner-Jaeger-Halle ein erhöhter PCB-Gehalt sowie Asbest festgestellt wurde, wurde im Januar mit der Schadstoffbefreiung begonnen. Der PCB-haltige Anstrich der Stahlträger wurde mit biologisch abbaubarem Mittel abgetragen. Die Firma HOWE Umwelttechnik entkernte die Halle erfolgreich und entsorgte alle belasteten Baumaterialen aus dem Innenbereich vorschriftsgemäß. Jetzt stehen noch letzte Restarbeiten an, die voraussichtlich bis Ende des Monats erledigt sein werden. Dann ist die Halle im Inneren vollkommen frei von Schadstoffen. Die Sanierung der äußeren Dachverkleidung wird im Zuge der nächsten Bauabschnitte durchgeführt. Dann wird, ebenfalls unter strengen Schutzmaßnahmen, das Fassaden- und Bedachungsmaterial aus asbesthaltigen Kunstschieferplatten sowie die Gebäudedämmung aus KMF (Künstliche Mineralfasern) werden demontiert, verpackt und vorschriftsgemäß entsorgt.

Foto: Inneres des Werner-Jaeger-Hallendaches

(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Feuerwehr, Rettungswache und Außendienst im Corona-Einsatz

„Die Nettetaler verhalten sich sehr diszipliniert. Im Zusammenspiel aller Beteiligten setze ich große Hoffnung darin, diese Krisenzeit zu überstehen.“ Das sagt Juliana Schöngens, Fachbereichsleiterin für Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Hierzu gehören das Ordnungsamt, die Freiwillige Feuerwehr sowie die Rettungswachen am Städtischen Krankenhaus Nettetal und in Kaldenkirchen. Alle drei Dienste erfahren in dieser schwierigen Zeit der Pandemie großen Zuspruch aus der Bevölkerung. Ein „Daumen hoch“ begleitet beispielsweise Klaus Wolter und Markus Langer, wenn sie bei ihren Einsätzen größere Menschenansammlungen freundlich aber bestimmt auflösen. Kritische Punkte wie der Wanderweg Galgenvenn, das Windmühlenbruch oder die Spielplätze hat das Ordnungsamt jetzt über die Ostertage besonders im Blick. Die Kontrollen zu zweit laufen im gesamten Stadtgebiet von morgens um 8 bis abends gegen 22 Uhr. Der illegale Betrieb einer Gaststätte getarnt als Treffen mit fünf Freunden – das war bislang der gröbste Verstoß gegen die Kontakteinschränkung. Zumeist belässt der Außendienst es aufgrund der gezeigten Einsicht bei Ermahnungen. Bußgelder mussten bislang erfreulich wenige verhängt werden. Leider komme es auch vor, dass der Außendienst auf den Spielplätzen auf eingerissene Absperrungen, Flaschen oder Scherben stößt. Kleinere Gruppen Jugendlicher – inflagranti ertappt vom Ordnungsamt – verstreuen sich blitzschnell in alle Himmelsrichtungen. Auf der anderen Seite sei erfreulich, dass viele Erholungssuchende aus den Ballungsgebieten der Region nur zu zweit oder im Familienverbund auf Premiumwanderwegen spazieren gehen. Juliana Schöngens betont, dass sich auch die Nettetaler Gewerbetreibenden an die Corona-Spielregeln halten. „Viele sind kreativ bei der Findung von Alternativen im Rahmen des Erlaubten, die wir auch gerne unterstützen.“ „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt sie mit Blick auf die geringen Fallzahlen von Infizierten im Nettetaler Stadtgebiet. Sie verhehlt nicht, dass es für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine „anstrengende und anspruchsvolle Zeit mit täglichen Herausforderungen“ ist. Ihr ausdrücklicher Dank geht an die Nettetaler Bevölkerung, dass sie in der Krise mit fehlenden sozialen Kontakten oder möglicherweise finanziellen Engpässen so mitzieht und dazu beiträgt, dass der Corona-Spuk hoffentlich bald vorüber ist. Das bestätigt Late Placca, der die Rettungswachen am Städtischen Krankenhaus in Lobberich und in Kaldenkirchen neben den Stadtwerken leitet. Sein 30-köpfiges Team ist besonders gefährdet, was Infizierungen betrifft. Hygiene, Desinfektion und Schutzkleidung sind deshalb für die Einsatzkräfte oberstes Gebot. Mit Schutzmasken, Handschuhen, Brillen und Kittel sind die Rettungskräfte momentan noch ausgestattet. „Wir müssen aber haushalten. Masken haben wir vor Corona nach dem Einsatz weggetan. Heute tragen wir sie den kompletten Tag“, berichtet Late Placca. Dennoch hat der Leiter der Rettungswachen auch etwas Positives beobachtet: „Die Leute rufen uns nur, wenn sie wirklich Hilfe brauchen. Alle sind sehr viel bedachter geworden.“ Das wiederum erleichtert den Rettungskräften ihre Arbeit in dieser extremen Lage. Die Freiwillige Feuerwehr der Seenstadt mit insgesamt rund 200 Aktiven muss zurzeit den Spagat schaffen, einerseits alle Aktivitäten wie Schulungen oder Übungen herunterzufahren, andererseits auf allen sechs Wachen in ständiger Bereitschaft zu bleiben und im Notfall auf den Punkt präsent zu sein. „Die Rettungskette muss aufrecht erhalten werden, auch wenn wir nicht mehr mit neun Personen auf einem Fahrzeug zum Einsatz fahren können“, berichtet Feuerwehrsprecher Dirk Heussen. Die neuen Verhaltensregeln habe die Feuerwehr aber bravourös verinnerlicht. Fazit: Auch für diese Einsatzkräfte ist Retten und Helfen in Corona-Zeiten eine extreme Herausforderung.

Foto: Einsatzkräfte

Vertreter der Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Außendienst des Ordnungsamtes
an der Rettungswache in Lobberich am Städtischen Krankenhaus. Foto: Stadtverwaltung

(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Glockengeläut weist auf das Osterfest hin

Ostern ist das älteste und zugleich bedeutsamste Fest der Christenheit. Die Kirchen feiern die Auferweckung Jesu Christi von den Toten und gedenken damit des zentralen Punktes ihres Glaubens. Daher haben die christlichen Kirchen vereinbart, durch Kirchenläuten auf dieses hohe Fest hinzuweisen

Das ökumenische Geläut soll gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens zum Ausdruck bringen.
Nachdem keine regulären Gottesdienste möglich sind, ist dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger. Folgende ökumenische Läutzeiten (in der Regel je zehn Minuten) soll es in der Karwoche und an Ostern geben:

  • Gründonnerstag 20 Uhr
  • Osternacht (Karsamstag) 20 Uhr
  • Ostersonntag 9.30 bis 9.45 Uhr
  • Ostermontag 9.30 bis 9.45 Uhr

Weiterhin soll auch in der Osterzeit - außer am Karfreitag und Karsamstag - weiter täglich um 18.30 Uhr für die Aktion "Licht der Hoffnung" geläutet werden. Hieran beteiligt sich auch die muslimische Gemeinde mit einem Muezzinruf.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)

Hinweis: Die Osterzeit beginnt mit dem Ostersonntag.
Was hier als "Osterzeit außer Karfreitag und Karsamstag" genannt wird, ist die Karwoche...


Erster Corona-Toter in Nettetal

Wie die Kreisverwaltung meldet, hat das Corona-Virus in Nettetal ein erstes Todesopfer gefordert.
Ein 71-jähriger Mann verstarb an den Folgen der Lungenkrankheit. Einzelheiten zum Wohnort sind nicht bekannt.

Grafik: Corona Kreis

Grafik. Coronafälle Nettetal

Quelle: Logo: Lobberich.de Lobberland.de)


Empörung über neuen WIN-Antrag

Die Fraktion „Wir in Nettetal“ (WIN) hat am frühen Mittwoch einen Antrag ans Rathaus geschickt, in dem sie einen kommunalen Rettungsschirm für gewerbliche Unternehmen, Selbständige und Angehörige der Freien Berufe in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro fordert. Gegenfinanziert werden soll diese Summe durch den Verzicht auf die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Mittwoch, 8. April


Neues Screening-Fahrzeug für mehr Corona-Tests

Im Kreis Viersen werden Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen jetzt schneller getestet

Im Kreis Viersen sollen alten Menschen in Pflegeheimen schneller und umfassender auf das Corona-Virus getestet werden. Dazu ist ab heute ein neues Screening-Fahrzeug im Einsatz. Wird ein Corona-Fall in einem Pflegeheim bekannt, fährt das Screening-Fahrzeug mit einem Arzt/einer Ärztin sofort dorthin, um umgehend alle Bewohner und Mitarbeiter – in manchen Heimen mehrere hundert Personen – zu testen. Die Proben gehen zeitnah ins Labor. Werden durch die Testauswertung weitere Fälle in dem Heim bekannt, können sofort Maßnahmen zur Isolierung der betroffenen Personen und Kontaktpersonen umgesetzt werden.
Das Screening-Fahrzeug wurde möglich durch eine Kooperation des Kreises Viersen mit den Maltesern und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), die jeweils ein Fahrzeug und einen Fahrer stellen, sowie mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein Kreis Viersen und ihren dort organisierten niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten.
(Quelle: Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)


1.900 Rettungspunkte für Radfahrer und Wanderer

Leitstelle nutzt Rad-Wegweiser als Orientierungshilfe

Bei Wanderern, Radfahrern und Läufern stehen die ländlichen Bereiche des Kreises Viersen hoch im Kurs. Für die Einsatzkräfte im Rettungsdienst hingegen können Notfälle im Außenbereich durchaus zu einem Problem werden – wenn die Person in Not ist oder Passanten nicht wissen, wohin genau Rettungsdienst oder Feuerwehr ausrücken müssen. Daher greift die Kreisleitstelle ab sofort auf die Radverkehrsinfrastruktur des Kreises Viersen zurück: An den insgesamt rund 1.900 rot-weißen Wegweisern für Radfahrer in allen neun Städten und Gemeinden befinden sich ohnehin Aufkleber mit einem exakten Standort. Mit dieser Kennung können Radfahrer bislang Schäden an Radwegen oder den Hinweisschildern melden. Die Mitarbeiter der Kreisleitstelle haben diese Ortskennungen nun in ihr System gespeist und damit 1.900 neue Rettungspunkte geschaffen. Ab sofort kann jeder, der die Einsatzkräfte alarmiert, mit dieser Kennung seinen Standort angeben – auch ohne einen Straßennamen zu kennen. „Dieses System ist gleichermaßen genial wie einfach: Die Einsatzkräfte erhalten damit sofort Informationen zum Standort einer Person in Not. Diese Zeit kann über Leben und Tod entscheiden“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. Ein erster Test verlief problemlos. „Die Leitstellen-Mitarbeiter fragen den Anrufer, ob er in der Nähe eines der Radwegeschilder sieht. Dann finden sie im System sehr schnell die zugehörige Adresse“, erklärt Rainer Höckels, Kreisbrandmeister und Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz. Mit dieser Gewissheit können Wanderer, Radfahrer und Läufer ihre Ausflüge ins Grüne noch mehr genießen.
(Quelle: Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)

Foto: Errichtung des Radwegeleitsystems

"Ich stehe in Lobberich vor der Kirche" - hier ist es noch einfach, aber im Wald und auf weiter Flur helfen diese Radwegweiser jetzt der Rettungsleitstelle bei der Lokalisierung einer Person in Not.


Wie Lobberich Industriestadt wurde

Als die Samtfabrik Niedieck im Jahr 1955 ihr 100-jähriges Bestehen feierte, (...) benannte (die Gemeinde) die Bahnstraße in Niedieckstraße um. Auch bedankte (sie) sich beim langjährigen Girmes-Chef Erich Selbach, (...) mit einer Straßenbenennung im Heidenfeld, als das Unternehmen dort Häuser für seine Mitarbeiter baute.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Dienstag, 7. April


Statistik der Coronafälle in Kreis und Stadt

Grafik: Fallzahlen Corona

Hinweis: Die Infiziertenzahlen sind inklusive der bereits genesenen Personen

Quelle: Logo: Lobberich.de L. Schmeink (Grafik) mit Zahlen der Kreisverwaltung (z.T. interpoliert)


Sommerturnier des Ponyclubs muss abgesagt werden

Der Pony-Reit- und Fahrclub Nettetal, kurz „Ponyclub“ oder „PCN“ genannt, feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Alle bedauern, dass es gerade im Jubiläumsjahr kein Springturnier im Schatten des Wasserturms in Lobberich geben wird.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Montag, 6. April


Krankenhaus ist gut vorbereitet

Im Bedarfsfall ist das Haus vorbereitet, die Isolationsbereiche auf die Stationen 2a und 3a zu erweitern. (...) Insgesamt stehen auf den drei Stationen über 40 Isolationszimmer bei Bedarf bereit.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Samstag, 4. April


Statistik der Coronafälle in Kreis und Stadt

Statistik der Coronafälle

Quelle: Logo: Lobberich.de L. Schmeink (Grafik) mit Zahlen der Kreisverwaltung (z.T. interpoliert)


Offene Grenze zu den Niederlanden: Stadt Nettetal drängt auf Einhaltung der Regeln

In einer Stellungnahme hat sich Bürgermeister Christian Wagner am Abend an die Bürgerinnen und Bürger in Nettetal gerichtet. Darin dringt er auf die Einhaltung der Regeln auch für die Niederlande: „Die Situation an der Grenze und besonders in Kaldenkirchen widerspricht deutlich den Regeln, an die wir uns alle halten: Möglichst keine Ausflüge und Besuche, nur für den eigenen Bedarf und mit Augenmaß einkaufen. Was innerhalb Deutschlands gilt, muss auch grenzüberschreitend gelten. So soll Abstand gehalten und soziale Kontakte vermieden werden.“

Der direkt gewählte Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk und Bürgermeister Wagner bemühen sich nun intensiv um eine Lösung der von vielen Nettetalern mit Sorge betrachteten offenen Grenze zu den Niederlanden. Dr. Optendrenk hat inzwischen Kontakt zum Europaminister aufgenommen. Die Landesregierung wird zudem nochmals gegenüber der Staatsregierung der Niederlande auf eine offizielle Verhaltensänderung dringen und davon abhängig machen, ob die Grenzen geöffnet bleiben können.

Bürgermeister Wagner wird wiederum Landrat Dr. Andreas Coenen bitten, damit dieser nochmals die aktuell weiter gestiegenen Sorgen der Nettetaler in der Telefonkonferenz mit der Staatskanzlei deutlich vorträgt.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Einbruchversuch in Einfamilienhaus

In der Zeit von Sonntag, den 29. März 2020 bis Freitag, den 04. April 2020, gegen 11:00 versuchte unbekannte Tätern durch Aushebeln der Terassentür sich Zugang zu einem Einfamilienhaus auf der Fasanenstraße in Lobberich zu verschaffen. Dies gelang jedoch nicht.
Hinweise oder verdächtige Beobachtungen bitte an die Polizei in Viersen unter der Rufnummer 02162/377-0
(Quelle: Logo Polizei Kreispolizeibehörde)


Palmzweige in Corona-Zeiten

In der Lobbericher Pfarrkirche St. Sebastian wird Pfarrer Günter Wiegandt – ohne Besucher – die von der Pfarre gestellten Palmzweige segnen. Diese können dann von (...) von 15 bis 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian in Lobberich abgeholt werden.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Entlastung bei vier Millionen Euro Gebühren

Die Stadt Nettetal schnürt in einem gemeinsamen Schulterschluss fast aller im Rat vertretenden Fraktionen in der Corona-Krise ein Paket von rund vier Millionen Euro zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger. Die Soforthilfe aus dem Rathaus komme vor allem Familien, Vereinen, Einzelhandel, Gastronomie und Unternehmen zugute, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Freitag, 3. April


Vorläufige Entlastung wegen Corona:
Rat schnürt Paket von rund vier Millionen Euro

Die Stadt Nettetal schnürt in einem gemeinsamen Schulterschluss fast aller im Rat vertretenden Fraktionen in der Corona-Krise ein Paket von rund vier Millionen Euro zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger. Die Soforthilfe aus dem Rathaus kommt vor allem Familien, Vereinen, Einzelhandel, Gastronomie und Unternehmen zugute.

  • Per Dringlichkeitsbeschluss werden für April die Kita-Gebühren gestrichen.
  • Gebühren und Abgaben werden erst später eingezogen.
  • Steuerzahlungen werden herabgesetzt oder gestundet, Gebühren für Corona-bedingte Absagen erstattet.

„Der Shut-down, also die Einschränkung in Folge der Corona-Krise, führt in der Wirtschaft und bei vielen Privathaushalten zu finanziellen Engpässen“, sagt Bürgermeister Christian Wagner. Die Stadt Nettetal wolle die negativen Folgen der Krise für die Bürgerinnen und Bürger zunächst abmildern.

Diese Zielrichtung wird von den Nettetaler Ratsfraktionen mit Ausnahme der WIN-Fraktion mitgetragen, die zwar den Verzicht auf die Kita-Gebühren und das Nichterheben von Verwaltungs- und Sondernutzungsgebühren mitträgt, das Aufschieben von Zahlungen jedoch ablehnt.

Die Fraktionsspitzen hatten in zwei intensiven Telefonkonferenzen des Ältestenrates die Vorschläge der Verwaltung diskutiert, ergänzt und soweit in der jetzigen Situation möglich, mit den Fraktionsmitgliedern besprochen. Ein wichtiger Baustein bleibt die schon in der letzten Woche angekündigte Entlastung bei den Beiträgen im Betreuungsbereich. Wenn die Kommune für den April auf Kita-Gebühren verzichtet, bedeutet das zunächst ein Minus in Höhe von 190.000 Euro – aufgeteilt nach Kindertageseinrichtungen, offenem Ganztag und Kindertagespflege.

Das Rathaus der Seenstadt rechnet allerdings damit, dass das Land NRW, das die Kitas aufgrund der Pandemie geschlossen hat, 50 Prozent dieser Mindereinnahmen übernimmt.

Den größten Effekt bringt das Aufschieben von Zahlungsverpflichtungen in den Spätsommer oder Herbst. Allein bei der Grundsteuer B (Grundstücksbesitzer) werden die Nettetaler Bürgerinnen und Bürger mit 1,67 Millionen Euro zunächst weniger belastet. Gebühren für Baugenehmigungen oder Friedhöfe werden erst Mitte August geltend gemacht.

Weitere Posten betreffen Gewässer, Grundsteuer A, Straßenreinigung, Abfall-Entsorgung und Niederschlagwasser – insgesamt sind das knapp 3,86 Millionen Euro. Wer seine Grundbesitzabgaben dennoch zahlen will, kann dies auch weiterhin tun. Ab 15. August 2020 werden dann diese Abgaben nacherhoben. Sollte dies die individuelle Leistungsfähigkeit überschreiten, können die Betroffenen Anträge zu einer individuellen Regelung treffen.

WIN lehnt diese Maßnahme ab, konnte sich aber mit der Alternative, nur auf Antrag die Zahlungen zu stunden - analog zur Gewerbesteuer - nicht durchsetzen. Die anderen Ratsfraktionen wollten bewusst ein Zeichen setzen, und allen Zahlungspflichtigen in der Krise einen Aufschub gewähren.

Im Nettetaler Rathaus sind sich Politik und Verwaltung einig, dass sich das Risiko für den städtischen Etat in Grenzen hält, weil das Gros der Maßnahmen das Aufschieben von Zahlungen betrifft. Dennoch prüft Kämmerer Norbert Müller zurzeit, ob die Stadt kurzfristig Kredite aufnehmen sollte, um liquide zu bleiben. Mit dem Paket will die Stadt die besonders Betroffenen schnell und unbürokratisch entlasten.

So sollen die Zahlung der Hallennutzungsgebühren für das Jahr 2019 zunächst auf Oktober 2020 geschoben werden, was für die Sportvereine gut 52.000 Euro weniger aktuelle Belastung in der Krisenzeit bedeutet. 2021 sollen die Vereine auch nicht zur Kasse gebeten werden für den Zeitraum 2020, in dem die Hallen Corona-bedingt nicht genutzt werden können.

Ferner müssen Gastronomen und Einzelhändler keine Sondernutzungsgebühren bezahlen, sofern ihre Ladenlokale verwaist sind.

Gewerbesteuer-Zahlungen und -Vorauszahlungen werden durch formlosen Antrag herabgesetzt oder zinslos für drei Monate gestundet. Das gleiche gilt für Gewerbesteuer-Nachzahlungen. Für ausgefallene Veranstaltungen wie beispielsweise das Frühlingsfest, den Nettetal-Tag, den Sportgalaball oder das Märzenfest werden die Verwaltungsgebühren erlassen.
(Quelle: Wappen Nettetal rundl Stadtverwaltung Nettetal)


Hängepartie für geplantes Bürgerbegehren in Nettetal

Die Initiatoren des geplanten Bürgerbngehrens sollen bis Ende April Unterschrieften von Unterstützern vorlegen. Die Corona-Pandemie macht das unmöglich. Jetzt soll die Landesregierung klären.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


Mittwoch 1. April


Mobiles Untersuchungszentrum Coronavirus

Parkplatz Werner-Jaeger-Sporthalle, An den Sportplätzen 2

  • Montag, 6. April
  • Karsamstag, (11. April)

Am mobilen Corona-Untersuchungszentrum (CUZ) können sich täglich zwischen 13 und 16 Uhr Bürgerinnen und Bürger testen lassen, die von ihrem Arzt/ihrer Ärztin als echte Verdachtsfälle eingestuft wurden. Der Arzt/die Ärztin überweist die verdächtige Person ans CUZ und vereinbart dort ein Zeitfenster für den Abstrich. Auch das Ergebnis des Tests erfahren die Patienten nach der Untersuchung durch ein Labor durch ihren Arzt/ihre Ärztin. Aufgrund der hohen Zahl von Tests kann die Auswertung durch die Labore im Moment zwei bis vier Tage dauern.
www.kreis-viersen.de/corona
(Quelle: Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)


Engpässe bei medizinischer Schutzausrüstung

Kreis Viersen bittet einheimische Firmen um Unterstützung

Aufgrund der starken Nachfrage nach medizinischer Schutzausrüstung während der Coronavirus-Pandemie bittet der Kreis Viersen die heimischen Wirtschaftsunternehmen um Unterstützung. Firmen, die Schutzausrüstung vorrätig haben, selbst produzieren oder ihre Produktion dahingehend umstellen können, sind aufgerufen, sich beim Kreis Viersen zu melden. Unter 02162/39-2401 und -2402 können sich Firmen ab Donnerstag, 2. April, werktags zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch melden. Benötigt werden Desinfektionsmittel, Schutzmasken und –brillen, Schutzbekleidung und -kittel sowie Handschuhe.

„Kürzlich haben wir einzelne Posten beschafft - so wie es der hart umkämpfte Markt zulässt“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Diese Einzelbestellungen machen aber auch deutlich: Obwohl wir, die anderen Kreise und kreisfreien Städte seit Wochen wiederholt auf den dringenden Bedarf an Schutzausrüstung hinweisen, stellt das Land NRW nicht annähernd ausreichend Materialen zur Verfügung. Vor dem Hintergrund des Verwaltungsaufwandes, der Nachfrage-Bündelung und nicht zuletzt, um Missbrauch und Betrug zu verhindern, wäre es wesentlich sinnvoller, wenn das Land endlich die Beschaffung zentral organisieren würde.“ Solange dies nicht geschieht, sind die Kommunen gezwungen, eigenständig andere Wege zu gehen. „Die Ressourcen werden auch im Kreis Viersen knapp.

Um die Versorgung in Krankenhäusern, Rettungsdienst und Pflegeeinrichtungen sicherzustellen, sind wir dringend auf eine kontinuierliche Versorgung mit medizinischer Schutzbekleidung und –ausrüstung angewiesen“, sagt der Landrat. „Es wäre hervorragend, wenn uns Unternehmen aus dem Kreis Viersen und der Region dabei unterstützen.“ „Seit unser Krisenstab zum ersten Mal zusammenkommen ist, haben wir die Materialversorgung im Auge“, so Gesundheitsdezernentin und Krisenstabsleitung Katarina Esser. „Einige unserer Kräfte sind kontinuierlich damit beschäftigt, Kontakt zu Herstellern und Lieferanten aufzunehmen, Angebote zu prüfen und Material zu bestellen.“ Auch mit den zuständigen Stellen beim Bund und Land NRW ist der Kreis Viersen in Kontakt. Allerdings ist der Markt für diese Produkte aktuell weltweit stark umkämpft.

Hinzu kommt: Die angebotenen Waren entsprechen nicht immer den gesetzlichen Vorgaben. Nicht alle Anbieter sind seriös. Unterstützung durch Firmen aus der Region würde helfen, Engpässe bei bestimmten Waren zu vermeiden.

Hintergrund Der Kreis Viersen koordiniert die Versorgung der Krankenhäuser, des Rettungsdienstes, der Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe mit der nötigen Schutzausrüstung. Die niedergelassenen Ärzte werden von den Kassenärztlichen Vereinigungen versorgt. Allerdings melden auch Arztpraxen Engpässe. Eine Lieferung ist jedoch inzwischen angekündigt.
(Quelle: Logo Kreis Viersen Kreisverwaltung Viersen)


Migranten basteln Mundschutze für das Krankenhaus

Schutzmasken gegen Coronaviren sind heiß begehrte Mangelware, vor allem in Kliniken. Darum ist man im Städtischen Krankenhaus Nettetal heilfroh über eine Initiative von Sandra Breuer (...): Sie hat zusammen mit geflüchteten Menschen (...) so genannte Face Shields gestaltet, eine Art Gesichtsvisier.
(Quelle: Logo RP Rheinische Post)


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