Straßennamen in Lobberich

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Straßennamen in Lobberich


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A

  • Alleestraße
    (bis 1939, dann Hermann-Göring-Straße, Boisheimer Straße heute Düsseldorfer Straße)

  • Alter Postweg

  • Erinnert seit dem Neubau der Post auf der von-Bocholtz-Straße an das alte Postgebäude an der Ecke Niedieckstraße (heute Zahnarztpraxis)

    Einfahrt des heutigen "alten Postweges" mit dem Postamt (dunkel, mit Sendeanlagen) um 1913 =>

  • Am Anger
    Straßenbenennung am 24. Juni 1988

  • Am Bengerhof
    Benannt nach dem Bengerhof (Ecke Robert Kahrmann - Straße, Lehen der Herren von Bocholtz, in der heutigen Form ein niedersächsischen Vierständehaus aus der Zeit nach 1600)

  • Am Hecksken
    Alte Flurbezeichnung. "Hecke", "Hegge", "Heks" oder "Hex" (-ken ist eine Verkleinerungsform) bezeichnet in Grenzbeschreibungen häufig Tore oder Fallgatter (Klapphecke) oder auch die Landwehr selbst. Die nahegelegene Nette war Grenze der Herzogtümer Geldern (Lobbericher Seite) und Jülich (Breyell). Straßenbenennung am 24. Januar 1988

  • Am Hegbaum
    "Heg" "Hecke", "Hegge", "Heks" oder "Hex" bezeichnet in Grenzbeschreibungen häufig Tore oder Fallgatter (Klapphecke) oder auch die Landwehr selbst. "Heg-baum" steht hier demnach für Grenzbaum, Grenzpfahl" Die nahegelegene Nette war Grenze der Herzogtümer Geldern (Lobbericher Seite) und Jülich (Breyell). Straßenbenennung am 24. Juni 1988

  • Am Ludbach
    Der Luidbach entspringt in Bocholt, fließt durch das Sittard, speist den Weiher im Ingenhovenpark und mündet in den Windmühlenbruch.
    Straßenbenennung am 24. Januar 1995

  • Am Nettebruch
    Benannt nach dem gleichnamigen See

  • Am Rollbruch
    "Rolle" oder "Rulle" bezeichnet einen Drehbaum an einer Landwehr oder Grenze. "Bruch" bezeichnet ein Moorland mit holzigem Gebüsch. (bes: Erlenbruch), vgl. auch Ortsnamen wie Bruchsal, Grevenbroich)
    Straßenbenennung am 24. Juni 1988

  • Am Schänzchen
    "kleine Schanze" also ein Ort in schwer zugänglichem Gebiet ca. (hier ca. 100x100m plus rechteckige Ergänzung nach Norden) in dem man sich in Kriegszeiten vor durchziehenden Soldaten und Marodeuren verstecken, "verschanzen" konnte, nördlich des Gasthofes "zum Schänzchen" gelegen.
    Loewe 225
    Straßenbenennung am 4. März 1993
    (Zuflucht der Lobbericher war die "Oude Schantz", am Ostufer des de Witt - Sees. Es handelt sich dort um eine zungenförmige Halbinsel mit langem, schmalen Zugang.   Loewe 225

  • Am Schlibecker Berg
    führt zum Höhenzug im Osten der Gemeinde nach Schlibeck (Gemeinde Grefrath). Straßebenennung am 4. März 1993.

  • Am See

  • Am Treppchen
    Benannt nach der 1806 erbauten Treppe zwischen Kirchplatz hinter dem alten Rathaus und der Kirchstraße. (Gemeint ist hier die Alte Kirche!)

  • Am Wasserturm
    Benannt im Dezember 2004 (Meldung der ), bestätigt Juni 2005 - die Anwohner des betroffenen Stückes Hagelkreuzstraße hatten sich gegen die Umbenennung gewehrt.

  • An den Sportplätzen
    Benannt nach dem anliegenden ehemaligen Aschenplatz des Lobbericher Sportclubs (LSC), (heute Parkplatz des Werner Jaeger - Gymnasiums). Und den Sportplatz des Turnvereins Lobberich.  (Heute Tennisplatz)

  • An St. Sebastian
    Straße nordöstlich der neuen Pfarrkirche, die dem Heiligen geweiht ist.
    Die Straße gehörte früher (Adressbuch1959 zeigt noch alte Bezeichnungen, 1966 bereits die neue) zur Sassenfelder Straße. Die Vermutung liegt nahe, dass mit Umstellung der Postleitzahlen auf ein 4-stelliges System am 23. März 1962 auch die Straße "selbstständig" wurde.

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B

  • Bahnstraße
    (jetzt Niedieckstraße)

  • Birkenweg
    vgl. Buchenstraße, Tannenstraße, Eichenstraße, Lindenstraße

  • Bleichstraße
    "Bleiche" bezeichnet ein öffentliches Wiesengrundstück auf dem Wäsche in der Sonne gebleicht wurde.

  • Bocholt, Bocholter Weg
    Name der Lobbericher Honschaft. "Buik", Buyk", "Bock", "Boch" u.ä. sind häufig gebrauchte Namen für eine dichte Wehrhecke, diese wurde zur Verdichtung von Zeit zu Zeit gebuckt (=gebogen und geflochten) (=>"Beugeholz"?). Bocholt wird im Osten von der Landwehr nach Süchteln begrenzt.

  • Boisheimer Straße
    (Nachkriegsbezeichnung der heutigen Düsseldorfer Straße, vorher Alleestraße, Hermann-Göring-Straße)

  • Bongartzstraße
    Marie Agnes Bongartz, verstorben 11. November 1906, schenkte der Gemeinde die Summe von 390.000 Mark zur Unterrichtung und Unterhaltung eines Waisenhauses für verwaiste katholische Mädchen. (Bongartzstift)
    Johann Heinrich Bongartz vermachte der Gemeinde 1908 sein ganzes Vermögen.

  • Brabanter Straße
    Straßenbenennung im Rahmen der kommunalen Neugliederung am 18. Juni 1970, vorher Breslauer Straße
    Die Straße war eine der letzten mit Gasbeleuchtung.

  • Breyeller Straße
    ... führt nach Breyell, geht über in die Lobbericher Straße. Mehr:

  • Brockerhof
    Benannt nach dem Hof/Haus (zum) Broich (Broke, Broiken, Brockerhof, "et Buerke"), einem geldrischen Lehen, dessen Träger 1326 Jan Spede von Wankum war. Im Jahre 1398 wurde Johann von Bocholtz mit dem Hof belehnt. Letzter Besitzer war Graf Mirbach von Harff zu Harff.
    (1961 abgerissen, das auf den Gelände in den 1970er Jahren entstandene Kaufhaus ("Karstadt", später "Hertie" wurde in den 2010er Jahren abgerissen, heute ein Parkplatz vor Netto/Rossmann)

  • Bruchstraße
    Später  Robert-Kahrmann - Straße (Umbenennung im Mai 1957)

  • Buchenstraße
    vgl. Lindenstraße, Tannenstraße, Birkenweg, Eichenstraße ...

  • Burgstraße (bis 1970 Schulstraße)
    an der "Burg" (eigendlich: Kastell - Umbenennung im 3. Reich) Ingenhoven. Neubenennung im Rahmen der kommunalen Neugliederunf 1970, da es in Breyell bereits eine Schulstraße gab

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C

  • Caudebec-Ring
    Benannt nach der französischen Stadt Caudebec-en-Caux (Departement Seine-Maritime), mit der Lobberich 28. Mai 1967 eine Städtepartnerschaft eingegangen ist. Der Name Caudebec weist darauf hin, dass die Ansiedlung an einem kalten Bach liegt. (vgl. Fenland - Ring)

D

  • Danziger Straße
    vgl. Weimarer Straße, Ostdeutscher Weg...

  • De-Ball-Straße
    Benannt nach einem 1750 gegründeten Textilunternehmen. Seit 1845 wurde die Firma als eine nach dem Vater Johann Ludwig de Ball benannte Stücksamt- und Samtbandfabrik am Hinsbecker Weg (später Bahn- und Niedieckstraße) von dessen Söhnen Felix und Viktor de Ball betrieben. 1861 wurde die Firma an den Schwager und bisherigen Mitarbeiter Hermann van der Upwich verkauft. (Seit 1927 gehört die Firma zur Girmes - Gruppe)

  • Dechant-Werth-Straße
    benannt nach Domkapitular Peter Werth (*27.5.1900 - 5.4.1991), Pfarrer in Lobberich 21.11.1948 bis 31.3.1973
    Literatur:/Bildquelle

  • Doerkesplatz
    Peter Johann Doerkes vermachte 1903 der Gemeinde Lobberich das Wohnhaus Kempener Straße 11 zur Errichtung einer Kinderbewahranstalt, alternativ eines Waisenhauses, eines Altenheims oder eines Armenhauses. (Doerkes-Stift) Die Stiftung ist aufgegangen in den  Doerkesstuben.

  • Dornbuscher Straße
    Straße nach Dornbusch (Stadt Viersen). Straßenbenennung am 4. März 1993.

  • Douvengasse
    benannt nach dem hier liegenden "Douvenhof".

  • Düsseldorfer Straße
    bis 1939 Alleestraße, dann bis 1945: Hermann Göring - Straße (belegt bis 5. Mai), ab 1945 Boisheimer Straße (belegt ab 9. August) "Düsseldorfer Straße" ist ab Dezember 1953 belegt .
    Die Häuserreihe am Ausgang der Straße nannte man früher St. Tüeneser Hüser (hier siedelten sich angeworbene Weber aus St. Tönis an.)

  • Dyck
    "Dick", "Diek", "Dyk", und "Dyck" sind Namen für Landwehrdämme. (vgl. Deich) (So spricht der aus Dyck stammende Theologe und Philosoph Johannes Hessen in seinen Erinnerungen auch von der Schule "am" Dyck, die er besucht hat.)
    Die Dycker Honschaft grenzt im Süden an Dülken. Hier befindet sich die alte Grenze zwischen den Herzogtümern Geldern (Lobberich) und Jülich (Dülken).

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E

  • Eduard Istas - Straße
    Der Lehrer Eduard Istas wurde am 19. Januar 1820 in Lobberich geboren und verstarb in seinem Heimatort am 11. Juni 1897.
    Er gründete 1841 den Lobbericher Männergesangverein, dessen Dirigent er bis zu seinem Tode blieb. 1850 heiratete er die Tochter des Lobbericher Bürgermeisters Heinrich Kessels. 1927 wurde an seinem Wohnhaus, Marktstraße 11, eine Gedenktafel enthüllt:

    Siehe auch: Heimatbuchartikel von 1959

  • Eichendorffstraße
    Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788-1857 Dichter der Spätromantik.

  • Eichenstraße
    vgl. Buchenstraße, Lindenstraße, Birkenweg...

  • Einsteinstraße
    Albert Einstein, 1879-1955, war als Physiker der Begründer der Relativitätstheorie, Professor in Berlin und Princeton, USA
    1921 erhielt Einstein den  Nobelpreis.

  • Elisabethstraße
    Die ehem. Friedrichstraße (das Stück der Elisabethstraße ab Steegerstraße bis zur Kurve) wurde nach der Bildung der Stadt Nettetal am 18. Juni 1970 umbenannt, da es in Kaldenkirchen bereits eine Friedrichstraße gab. Siehe Aufsatz der Spätlese 9-2003

  • Eremitenstraße
    Die "Eremitage", an der heutigen Düsseldorfer Straße vor dem Ort  gelegen, ist eigentlich ein Wegekreuz, (das Türgitter trägt die Jahreszahl 1747), an dem sich am Ende des 18. Jh ein frommer Einsiedler niederließ. Von diesem Eremiten erhielt das Wegekreuz seinen Namen.

  • Erich Selbach - Straße


    Erich Selbach

    Senator e.h. Erich Selbach wurde am 25. Juli 1905 in Essen geboren und ist von der Ausbildung her Jurist. Er war 1957-74 Präsident der Industrie- und Handelskammer Krefeld. Selbach starb am 29. Oktober 1985.
    Schon mit 33 Jahren war er (1938 bis 1971) Vorstandssprecher des weltweit expandierenden Unternehmens. 1977 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Girmes AG ernannt. Auch in Zeiten der frühen Krise der Textilindustrie führte Selbach die Girmes AG (Oedt/Grefrath/Lobberich) von einem Umsatzrekord zum anderen: Bis 1978 vervierzigfachte sich der Umsatz Girmes' unter seiner Leitung. "Manager" übersetzte er mit "verantwortlich Handelnder".

    Seine Nachfolger haben den Erfolg nicht halten können: Girmes ist im Rahmen eines Insolvenzverfahrens im Sommer 2004 an Tissavel verkauft worden, das nach Produktionsverlagerungen nach Tschechien und Frankreich die Zahl der Mitarbeiter zum 1. Januar 2007 auf 50 reduzierte; einst waren es nahezu 4.000 gewesen.
    Literatur

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F

  • Falltorfeld
    Flurbezeichnung: "Fallthorfeld".  "Faldern", oder "Valdern" bezeichnen Schlagbäume. Der Straßenname weist auf die nahe Grenze hin. (Die nette bildete die Grenze zwischen den Herzogtümern Jülich (Breyeller Seite und Geldern (Lobbericher Seite). Straßenbenennung am 24. Juni 1988

  • Fasanenstraße
    vgl. Nachtigallenweg, Sperberstraße

  • Färberstraße (bis 1969: Neustraße)
    weist auf die seit 1750 in Lobberich ansässige Textilindustrie hin.
    Die Straße ist heute in eine obere und untere Färberstraße unterteilt, die durch die ehemaligen Niedieck - Werke unterbrochen ist.

  • Fenland - Ring
    Seit 1986 unterhält die Stadt Nettetal freundschaftliche Beziehungen zum britischen Distrikt Fenland in der Grafschaft Cambridgeshire, die am 9. September 1989 offiziell als Städtepartnerschaft beurkundet wurde.
    (vgl. Caudebec- Ring) Straßenbenennung am 24. Januar 1995.

  • Fischerweg
    ... am Nettebruch gelegen...

  • Florastraße
    vgl. Buchenstraße, Eichenstraße, Lindenstraße...

  • Flothend/Flothender Straße
    Name des am Nettebruch liegenden Siedlungsgebietes. Mhd. "Vlöth" bedeutet so viel wie "Strömung".

  • Freiheitsstraße
    Die Straße wurde in den 20er Jahren des 20. Jh fertiggestellt und erhielt ihren Namen nachdem die belgische Besatzung (Folge des ersten Weltkrieges - dauerte vom 16. Dezember 1918 bis 1. Februar 1926) beendet war.

  • Friedenstraße
    (im Dritten Reich: Josef Goebbels - Straße)
    wurde nach dem 2. Weltkrieg so genannt

  • Friedhofstraße (auf Karte um 1884: Kirchhof-Straße)... am selbigen...

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G

  • Gartenstraße

    heute Görresstraße, Umbenennung im Zug des Zusammenschlusses zur Stadt Nettetal 1970)

  • Gartzweg
    ehemalige Gewerbeabstandsfläche zur Gartzmühle (siehe: Roxforter Mühle) am Auslauf des Windmühlenbruches. NachWegfall des Mühlenbetriebes wurde die Fläche mit 4 Wohnhäusern bebaut.

  • Geldrischer Weg
    an der Geldrisch - Jülich'schen Grenze gelegen. Lobberich gehörte bis 1715 zum Herzogtum Geldern. Straßenbenennung am 24. Juni 1988. (vgl. Jülicher Weg)

  • Görresstraße (ehemals: Gartenstraße)
    Johann Joseph Görres (seit 1839 von Görres) (* 25. Januar 1776 in Koblenz; † 29. Januar 1848 in München) war Gymnasial- und Hochschullehrer und einer der einflussreichsten katholischen politischen Publizisten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er war Gründer und erster Herausgeber des "Rheinischen Merkur" mit der er 1814-1816 den nationalen Kapf gegen Napoleon unterstützte. 1841/1842 war er einer der Initiatoren bei der Gründung des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln. Görres war einer der einflussreichsten politischen Publizisten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Von 1827 bis zu seinem Tod wirkte er als Professor in München. Er vertrat auch antisemitische Positionen, so in dem von ihm gemeinsam mit dem Kirchenrechtler Georg Phillips herausgegebenen Pamphlet "Der ewige Jude in Sachsen und das Concil in Schwaben" (in: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, Bd. 16, 1845, S. 503-505). Da diese in seinem Gesamtwerk keine zentrale Rolle spielen, wurden sie nach Görres' Tod aber kaum mehr beachtet. => mehr

  • Graf Mirbach - Straße
    Die Herren von Mirbach gehören zum rheinischen Uradel mit Stammhäusern in der Eifel und im Herzogtum Jülich. Zu Lobbericher Besitzungen kam das Haus als 1748 aus dem Erbe derer von Bocholtz die Tochter des letzten männlichen Nachkommens Arnold seine Tochter Maria Margaretha Baronesse von Bocholtz, Frau des Wilhelm Ludwig Joseph, Freiherr von Mirbach zu Harff Burg Bocholt nebst Ländereien und weiterer Gebäude, darunter Gut Brockerhof (heute Hertie) erhielt.
    (mehr)
    Wilhelm, Freiherr von Mirbach wurde 1804 in den Grafenstand erhoben. Der Graf von Mirbach - Harff zu Harff schenkte 1888 zur Vergrößerung des Bauplatzes der neuen Pfarrkirche vom Gut Brockerhof 30 ar Ackerland, weshalb auch an der Südseite über dem Portal sein Wappen angebracht ist.
    Optendrenk, Theo: Aufbruch, 112. Webseite der Familie von Mirbach.

  • Grüner Weg

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H

  • Hagelkreuzstraße
    Das heutige Hagelkreuzkapellchen hinter dem Wasserturm stammt aus dem 17. Jh. Bittprozessionen sollten die Ernte vor Unwetter schützen. Straßenbenennung am 10. April 1973, Umbenennung eines Teiles in "Am Wasserturm" 2005

  • Hanna-Meuter-Straße
    benannt nach der bedeutenden Soziologin und Publizistin (1889 - 1964), die einige Jahre auf Burg Ingenhoven wohnte und 1956-1963 Mitglied des Heimatvereins Stammtischrunde Lobberich 1953 war.
    => mehr im Heimatbuch 1996. Straßenbenennung im Mai 2003

  • Hans-Willi-Güsgen-Platz
    benannt nach dem letzten Stadtdirektor der Stadt Lobberich.

  • Heidenfeldstraße/Oberes Heidenfeld
    Durch Holznutzung und Waldweide entstanden aus den ursprünglichen Wäldern Heideflächen, deren Bestand sich allerdings seit 1800 wegen des Bevölkerungszuwachses und der damit verbundenene landwirtschaftlichen Nutzung des Geländes fast auf Null reduzierte.

  • Hein-Nicus-Straße
    Benannt nach dem verdienten Bürgermeister (1954-1969) der Stadt Lobberich

    Hein Nicus
    . Quelle:

  • Heinrich Haanen - Straße
    Johann Heinrich Haanen wurde 1760 geboren. Nachdem im Frieden von Basel zwischen Preußen und Frankreich das linke Rheinufer an Frankreich viel, wurde "Jean Henry" Haanen Maire (=Bürgermeister) der Mairie Lobberich. (Eingeführt am 1.11. 1803) Für die seine Amtsführung spricht, dass er zu dem knappen Drittel der 1800 ernannten Bürgermeister gehört, das auch 1813 noch im Amt war. Auch als Mitte 1814 die französische Verwaltung endete und Lobberich mit der Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress wieder an Preußen (Landkreis Kempen) fiel, blieb Haanen im Amt. Heinrich Haanen starb am 27. Juli 1847 in Lobberich.

  • Heinrich Kessels - Straße
    Heinrich Kessels (geboren 11. April 1786 in Lobberich, gestorben 12. September 1864 in Lobberich) war Besitzer des Gutes Ingenhoven und Ritter des Roten Adlerordens. Politisch 50 Jahre als erster Beigeordneter (1813 - 1823) und 1823 - 1863 Bürgermeister. Seiner Initiative verdankt Lobberich den Ausbau des Ortes, den Ausbau von Straßen, die Errichtung des neuen Friedhofes und die Ansiedlung von Industriebetrieben wie de Ball und Niedieck.

  • Hermann Göring - Straße
    (1939 - Mai 1945, jetzt Düsseldorfer Straße)

  • Hinsbecker Weg
    heute Niedieckstraße (ab Abzweig De-Ball-Straße)

  • Hochstraße
    vor 19. Jh "Peperstroat" = Pfefferstraße, weil auf dieser Straße Pfefferhändler wohnten

  • Hoverkampstraße
    alter Flurname, vgl Hoverbruch, "Hover" steht für höher liegend, "kamp" (vgl. lat. campus) bedeutet Feld. (vgl. Kampstraße)
    eine andere Quelle (Hörnschemeyer 1971, 16) nennt den Teil "Hover" "als "zum Hof gehörend", gemeint ist Haus Ingenhoven. Hoverkamp daher = Feld oder Land, das zu Haus Ingenhoven gehört.

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I

  • Im Dorffeld

  • Im Hopfengarten
    erinnert an den Hopfenanbau und die hier ansässigen Brauereien.
    Lobberich besaß durch eine Bestimmung des geldrischen Lehensherren von 1357 das Monopol für den Handel mit Gagel und Hopfen, die zum Bierbrauen benötigt wurden. Einwohner von Lobberich, Grefrath, Wankum, Leuth und Herongen durften sich nur hier mit dem Nötigen eindecken.

  • Im Hoverbruch
    alter Flurname, vgl Hoverkamp, "Bruch" bezeichnet ein Moorland mit holzigem Gebüsch. (bes: Erlenbruch), vgl. auch Ortsnamen wie Bruchsal, Grevenbroich)
    Das Hoverbruch war eine ausgedehnte Bruchlandschaft mit einem vom Ludbach durchflassenen aufgestauten See. Das Gebiet war ursprünglich im Besitz des Hauses Ingenhoven. Hörnschemeyer übersetzt mit "Bruch des des Hofes (Ingenhoven), Andere Quellen sagen "Hover" stehe für höher liegend.

  • Im Loewinkel/In der Loeheide
    Mit "Loeheide" wurde im Frühmittelalter die Galgenstädte eines Ortes benannt (Fahne) Tatsächlich führte der "Heggespoaler Weg" (heute: Färberstraße) vom Ort in die Loe. Die Silbe "Lo" selbst bedeutet "Wald"

  • Im Weberfeld
    Das westlich des Ortskerns von Lobberich gelegene Gelände wude um 1700 den notleidenden Webern des Ortes als Ackerland zur Verfügung gestellt.

  • In der Loeheide/Im Loewinkel
    Mit "Loeheide" wurde im Frühmittelalter die Galgenstädte eines Ortes benannt  (Fahne) Tatsächlich führte der "Heggespoaler Weg" (heute: Färberstraße) vom Ort in die Loe. Die Silbe "Lo" selbst bedeutet "Wald"

  • Ingenhovenweg
    Haus Ingenhoven (in gen Hove - im Hof (gemeint: des Herren zu Lobberich)) ist ein alter Bauernhof und Edelsitz hinter der Kirche. Das zugehörige Land hieß Hoverkamp, das zugehörige Bruchgebiet: Hoverbruch (Hörnschemeyer 1971, 16)
    Als Bezeichnungen für das Haus kommen auch vor: "der Hof", "zum Hofe" und "Haus ten Hove"
    Bei Teilung der Bocholtzer Besitzungen im 1360 erhielt Hermann von Bocholtz das Haus Ingenhoven und wurde Stammvater der Linie "zu Hove"
    vgl die Straßen "Im Hoverbruch" und "Hoverkampstraße".

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J

  • Jahnstraße
    Bis zur kommunalen Neugliederung 1970 Name der Steegerstraße

  • Johannes Cleven - Straße
    (Früher Bleichstraße)
    Johannes Cleven war Mitinhaber der Fa. Krey und Cleven, die bis 2009 an der Straße angesiedelt war. (1959-2009 longlife)

  • Johannes -Hessen-Straße
    Der Philosoph und Priester Johannes Hessen war in seiner Zeit stes Mahner für die Werte des Wahren und Schönen, des Guten und des Heiligen. Das brachte ihm Schreib- und Lehrverbote innerhalb der Kirche und des Nationalsozialismus ein. Auch gegen die Wiederbewaffnung der BR Deutschland wendete sich Hessen. => mehr

  • Johannes Torka Straße
    Nach Kaplanszeiten u.a. in Hinsbeck wurde Johannes Torka am 15. Februar 1973 Pfarrer an St. Sebastian. Er war Dechant des Dekanates Nettetal-Grefrath (1973-1983). Regionalpfarrer der Region Kempen-Viersen (1979 - 1985 ) Nach seiner Pensionierung 2000 dienmte er der Weggemeinschaft Lobberich-Hinsbeck als Subsidiar, zuletzt mit Schwerpunkt im Marienheim Hinsbeck und engagierte sich durch Spendensammeln für die Chorfenster der Pfarrkirche. Die Bauarbeiten dazu konnten kurz vor seinem 75. Geburtstag begonnen werden. Wenige Tage darauf verstarb Johannes Torka im städtischen Krankenhaus. Er gründete zwei Stiftungen für die Pfarrgemeinde

    In seine Amtszeit fallen Renovierungen der Pfarrkirche und der Alten Kirche, der Neubau des Jugendheims Arche sowie des Pfarrheims "Brücke".

    Torka war auch Mitbegründer des Vorster Hilfswerk Action Medeor. Er engagierte sich für Hilfen für Kolumbien, Bosnien, Kroatien und Afrika. Zudem hat er zwei Stiftungen zum Erhalt der Kirchen und für Sozialarbeit in Lobberich ins Leben gerufen.

    (mehr)

    Die Benennung der neu gebauten Straße erfolgte am 25. April 2017.

  • Joseph Veith - Straße
    Notar Joseph Veith (+ 20.2.1974) war 1935-1971 1. Vorsitzender des TV Lobberich. => mehr

  • Jülicher Weg
    Erinnert an die Geldrisch - Jülich'sche Grenze, die unweit verlief.
    (vgl. Geldrische Straße) Straßenbenennung am 24. Juni 1988

K

  • Kampstraße
    "Kamp" (lat. campus") bedeutet "Feld". (vgl. Hoverkampstraße)

  • Karl Egmond - Straße

     (Notgeld der Gemeinde Geldern)

    Karl von Egmond (1467-1538), Herzog von Geldern seit 1492, verlieh am 12. September 1505 "aus großer Zuneigung, die wir gegenüber unseren lieben Schöffen, Geschworenen und Untergebenen unseres Kirchspiels Lobberich (...) hegen" der Gemeinde drei freie Jahrmärkte: Zwei der Termine sind bis heute erhalten: Am dritten Sonntag nach Pfingsten, un an St. Ursula (21. Oktober) An diesen Tagen finden heute die Kirmessen statt. Ferner erlaubte der Herzog die Fortführung eines dritten Marktes, der am Freitag vor Karfreitag stattfand. Die dabei erhobenen Gelder dienten zur Instandsetzung und zum Unterhalt der Kirche.

    Karl war der letzte Herzog des Gelderlandes, dessen Norden sich 1543 der Utrechter Union anschloss.
    1492 Karl von Egmond tritt die Regierung auch über Lobberich an
    1505 Lobberich verdankt Karl von Egmond die Marktrechte
    Portal Rheinische Geschichte: Karl von Egmond
    mehr zur Kirmes
    mehr zu den Marktrechten
    (Optendrenk: Kirchspiel 61ff).
    Herzöge von Geldern

  • Karl-Reulen-Straße
    benannt nach dem CDU-Vorsitzenden, Schützenbrudermeister, letzten Bürgermeisters Lobberich und ersten Bürgermeister der neu gegründeten Stadt Nettetal.

  • Karpfenweg
    in der Nähe des Nettebruch gelegen, (vgl. Fischerweg)

  • Kempener Straße
    Richtung Kempen aus dem Ort herausführende Straße

  • Kirchstraße

  • Kölsumer Weg
    Kölsum ist eine Bauernschaft im SW von Lobberich (zu Viersen)

  • Königsberger Straße
    vgl. ostdeutscher Weg, Danziger Straße usw...

  • Krüßhütt
    Flurname, "Kruisbäume" sind ursprünglich wohl Grenzbäume, die ihren Namen von den als Grenzzeichen eingeschlagenen Kreuzen hatten.
    "Hütte" oder "Hött" bezeichnet einen abgelegenen Platz, möglicherweise auch eine Hütte, die mit der Bewachung der Geldrisch - Jülich'schen Grenze zu tun hatte.

  • Kurze Straße

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L

  • Leo-Bontenackels-Straße
    benannt nach dem über mehr als 20 Jahre stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde/Stadt Lobberich (bis 1969)
    Leo Bontenackels, Quelle: , S.60

  • Lindenallee
    Nur Hausnummer 52 gehört zu Lobberich, sonst gehört dei Straße zu Breyell. Hier stehen wirklich Linden...

  • Lindenstraße
    im Baumviertel: vgl. Lärchenstraße, Buchenstraße, Eichenstraße usw...

M

  • Marktstraße
    im Dritten Reich: Horst Wessel - Platz (bzw -Straße)
    lesen Sie hierzu Chronik der Marktstraße von Maria Nießen

  • Mittelstraße

  • Mühlenstraße
    führten zur Windmühle/Wassermühle am Windmühlenbruch. Siehe Gartzweg/Roxforter Weg
    Die Straße hat Reste historischer Gasbeleuchtung.

N

  • Nachtigallenweg
    vgl. Sperberstraße, Fasanenstraße...

  • Neustraße
    bis zur Kommunalen Neuordnung Name der heutigen Färberstraße

  • Niedieckstraße
    (früher: hieß der obere Teil Hinsbecker Weg, (ab Abzweig der heutigen De-Ball-Straße von der Oirlicher Straße) dann umbenennung in Bahnstraße ab Stern.
    Zum 100-jährigen Jubiläum der Fa Niedieck 1955 beschloss der Rat der Gemeinde Lobberich einstimmig "anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Firma die Bahnstraße, an wlcher die Verwaltungs- und Betriebsgebäude der Fa Niedieck & Co. A.-G. liegen, und zwar von deren Beginn an der Hochstraße Ecke Jahnstraße bis zur Bongartzstraße in Niedieckstraße umzubenennen") (Quelle: Grafik: Bücherlink Optendrenk: Samt und Seide, 182.) Die Firma wiederum ist benannt nach der Gutsbesitzer- und Industriellenfamilie Johann Gerhard Niedieck aus Stamberg bei Münster. Bedeutende Vertreter waren: Julius Niedieck (Gründer der Niedieck - Werke 1855) und Carl Niedieck (1836-1911), seit 1863 Telhaber des Textilunternehmens, das 1924 mit den Girmes Werken vereinigt wurde. Lesen Sie auch einen Bericht der RP vom 30.10.2012

  • Nordstraße

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O

  • Obere Färberstraße
    siehe Färberstraße

  • Oberes Heidenfeld
    siehe Heidenfeld Benannt nach dem "Gewann-Namen" des Feldes, auf dem sie angelegt wurde

  • Oirlicher Straße
    Richtung Oirlich führende Straße jetzt De-Ball-Straße, untere Niedieckstraße. Ursprünglich hieß die Straße ab Stern "Oirlicher Straße" ab Abzweig der heutigen De-Ball-Straße ging der Hinsbecker Weg ab..

  • Ostdeutscher Weg
    vgl. Danziger Straße, Weimarer Straße usw...

P - Q

  • Pastor-Schmidt-Straße
    benannt nach Paul-Wilhelm Schmidt, nach kurzer Zeit als Hilfsprediger (1939) von 1946 bis zu seinem Tode (1972) Pastor der evangelischen Gemeinde Lobberich-Hinsbeck, zu der bis 1963 auch Breyell gehörte. Seelsorger im Altenheim Krickenbeck. Seine Amtszeit fällt in eine durch Vertriebene stark vergößerte Gemeinde.
    Lit.: Heinrich Halfmann: Aus der Geschichte der Evangelischen in Lobberich in:  

    Pastor Paul-Wilhelm Schmidt
    Foto von 1953: Lobberland-Archiv

  • Peperstroat (Pfefferstraße)

bis in das 18. Jahhundert Name der Hochstraße

R

  • Reiherstraße
    Der Reiher ist eine hier heimische Vogelart

  • Reinersstraße
    (vor 1970 "Riether Straße")
    Im Jahre 1731 wurde ein Cornelius Reiners in Lobberich gefirmt. Dieses "C." könnte auf den Maler C.A. Reiners hindeuten, der 1750 das Gemälde des Thomas  von Kempen angefertigt hat, welches heute im Kramer-Museum hängt. (Auch in Kempen gibt es eine Reinersstraße) (mehr)


    Jakob Reiners

    Jakob Reiners, Maler wurde am 28. Februar 1828 in Lobberich geboren. 1848-1855 Ausbildung an der Düsseldorfer Akademie, Meisterschüler von W. Schadow und C. Sohn, Mitbegründer des Düsseldorfer Malkastens, treffsicherer Portraitist, aber auch Maler von Interieurs und Landschaften.
    Jakob Reiners unterrichtete auch der höheren Knabenschule
    Er verstarb am 19. September  1907 und wurde auf dem Lobbericher Friedhof beigesetzt.
    Eine Verwandtschaft zu Cornelius Reiners aus dem 18. Jahrhndert kann nicht nachgewiesen werden. Seine Eltern, Peter Jacob Reiners und Sybilla Catharina, geb. Kauertz, nannten beim Standesamt "Färber" als Beruf.

    Professor Dr. Heribert Reiners, gebürtiger Lobbericher (1880-1960), Sohn des bedeutenden Porträtmalers Jakob Reiners war ein namhafter Kunsthistoriker.

  • Reinhard Boetzkes - Straße
    Reinhard Boetzkes (1852-1938) jahrzehntelang Beigeordneter der Gemeinde, Ehrenbürger Lobberichs.
    Reinhard Boetzkes baute mit seinem Bruder Josef auf der Hochstraße die Lebensmittelgroßhandlung des Vaters aus, die später als Kolonialwarenhandlung betrieben wurde. Beide heirateten Töchter des Notars Döhmer. (Heimatbuch 1974, S. 199)

  • Rektor-Budde-Straße
    Josef Budde war Gründer der Lobbericher Stammtischrunde und Direktor der damaligen Volksschule.=> mehr

  • Rennekoven
    älteste Siedlung des Lobbericher Gebietes im Südosten, auch "Rennickhoven". Namen , die mit "-hoven" enden deuten auf frühe Hofansiedlungen hin. "Ren", "Renn" oder "Rain" ist für den Schlagbaum in niederrheinischen Grenzbeschreibungen häufiger (Grenze der Herzogtümer Geldern und Jülich), Im Namen könnte aber auch das altdeutsche Wort "rinna", also "Rinne" stecken. In der Gegend entspringt der Pletschbach.

  • Riether Straße
    ins Rieth führende Straße, seit 1970 Reinersstraße

  • Robert Kahrmann - Straße

    Robert Kahrmann (21. Mai 1887 - 27.April 1972) gründete in den 20er Jahren die ROKAL - Werke (RObert KAhrmann Lobberich), die er zu einem bedeutenden Betrieb für Armaturen und Modelleisenbahnen (Spur TT) ausbaute.

    Straßenbenennung in der Ratssitzung am 20. Mai 1957 mit Wirkung 21. Mai 1957 (70. Geburtstag Kahrmanns) (Zeitungsbericht)

    Siehe auch unter Lobberich-Geschichte(n): Rokal - Eisenbahnen!

  • Rosental
    "Rosen" - Flurnamen treffen häufig zusammen mit Vor- und frühgeschichtlichen Begräbnissätten. Möglicherweise ist der Rosenhag (die Rosenhecke im Märchen) um ein Gräberfeld gemeint.
  • Roxforter Weg
    Die Roxforter Mühlen wurden 1348 an Ritter Dietrich von Krieckenbeck verpachtet. Es handelt sich um eine Wasser- und eine Windmühle. Die Windmühle am Windmühlenbruch brannte um 1890 ab, die Wassermühle "Gartz-Mühle" stand bis zum Abbruch im Februar 1999 am Auslauf des Windmühlenbruches.
    vgl. Windmühlenweg, Gartzweg.

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S

  • Samtbandstraße

    Erinnert an das edelste Produkt der Lobbericher Textilindutrie, den Samt. Benennung der neuen Straße am 25. April 2017

  • Sassenfeld/Sassenfelder Straße/Sassenfelder Kirchweg
    Parallel zur Nette verlaufende Kettensiedlung
    Fest steht, dass Sachsen nach 700 über den Rhein setzten und am Niederrhein siedelten. Ob sich der Name "Sassen" auf "Sachsen" bezieht ist nicht eindeutig.
    => mehr zum Sassenfelder Kirchweg
    => Siehe auch An St. Sebastian (bis etwa 1962 Sassenfelder Straße)

  • Schulstraße,

    im Zuge ders Zusammenschlusses zur Stadt Nettetal Umbeneung zur Burgstraße

  • Schulzenburgweg
    "Schulzenburg" bezeichnet das Gelände in der Nähe des Lobbericher Stadions.
    Die Straße hatte als eine der letzten Straßen bis 2010 historische Gasbeleuchtung.

  • Seerosenstraße
    erinnert an das Nettetaler Wappen, eine goldene Seerose mit fünf Blättern für fünf Stadtteile auf blauem Grund.
    Seerosen wurden auch exportiert.

  • Sittard
    Name einer alten Ansiedlung im Süden des Ortskerns.
    Nach Steeger (Siedlungsgeschichte des Amtes Kempen) sind Ortsnamen auf "-ert" verunstaltete Bezeichnungen des Grundwortes "Rode", die sich auf eine gerodete Fläche beziehen.

  • Sperberstraße
    vgl. Fasanenstraße, Nachtigallenweg

  • Stadionstraße
    führt zu einem Sportplatz

  • Steegerstraße
    ehemals Steegstraße/Jahnstraße. Der Lehrer Dr. Albert Steeger wurde am 1. November 1885 in Lobberich geboren. Weit bekannt wurde er als Wissenschaftler und Erforscher der Kulturgeschichte des Niederrheins. 1954 erhielt er das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Steeger verstarb am 15. März 1958.
    Einen Heimatbuchartikel zum 65. Geburtstag Steegers 1950 lesen Sie hier
    Nach dem späteren Leiter des Museums Burg Linn ist ein Preis benannt, der jährlich vom Landschaftsverband Rheinland vergeben wird und mit 10.000 Mark dotiert ist. Verantwortlich ist das Kulturamt, Kennedyufer2, Köln. Das Auswahlgremium
    RP vom 18. August 2016. Sensation in Linn: Vergessener Helm im Archiv ist 2600 Jahre alt
    (Der Helm war am 28. Februar 1956 von Albert Steeger zum Preis von 600 Mark in einem Kölner Kunsthandel erworben worden. Da der Helm nicht schlüssig in die Sammlung des Museums passte und Steeger kurze Zeit nach dessen Erwerb verstarb, blieb der Schatz lange unentdeckt.)

    In Krefeld-Linn gibt es eine Albert-Steeger-Straße

  • Steinstraße

  • Stettiner Straße
    vgl. Danziger Straße, Ostdeutscher Weg usw...

  • Stöppken
    Stöppken, auch "Steppken", bedeutet Fußsteig. (vgl. nl.: stappen, stapfen) Der Steppken-weg war der Fußweg, der vom Widumbshof, dem Hof des Pfarrers (an der Stelle des jetzigen Pfarrhauses) durch ein Buchenwäldchen zur Alten Kirche führte.

  • Strackweg
    Die Straße führt durch den Grundbesitz der Erben Strack. Der Gärtnermeister Josef Strack war im 19. Jh einer der ersten Gründer einer modernen Handelsgärtnerei in dieser Region. Seine gärtnerischen Erzeugnisse genossen internationalen Ruf und brachten ihm viele Auszeichnungen und Preise ein.
    Im Kreis der Klivienzüchter ist er heute noch ein Begriff. http://www.klivie.de

  • Strandweg
    (am Nettebruch) der daneben liegende Platz Richtung See "Strand" hieß im Dritten Reich "Adolf Hitler - Platz".

  • Süchtelner Straße
    führt Richtung Süchteln

T

  • Tannenstraße
    vgl, Buchenstraße, Eichenstraße, Birkenweg

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U - V

  • Van der Upwich - Straße
    Geheimrat Herman van der Upwich (4. November 1835 - 11. September 1922) übernahm 1861 die seit 1845 ansässige Textilfirma J.L. de Ball und führte sie zu weltweiter Bedeutung. Er war stets aufgeschlossen für die sozialen Belange der Arbeiter, besonders in den Notjahren 1916/17. Er war erster Beigeordneter der Gemeinde, Kreisdeputierter und Armenpfleger. Lesen Sie auc einen Bericht der Spätlese vom September 2007

  • Von-Bocholtz - Straße
    Das Geschlecht derer von Bocholtz ist seit 1326 nachweisbar. Es handelt sich um ein geldrisches Ministerialgeschlecht und hatte seinen Sitz auf Haus Bocholtz, einem geldrischen Lehen. 1555 wird ein Johann von Bocholtz als Mitglied des geldrischen Landtages erwähnt. 1673 erwirbt Gilles werner von Bocholtz zu Bocholtz für die "Herrlichkeit Lobberich" die gesamte regionale Gerichtsbarkeitnebst allen dazu gehörenden Rechten und Einkünften. Die "Herrlichkeit Lobberich" blieb 125 Jahre im Besitz derer von Bocholtz und deren Erben und wurde 1798 per Dekret der französischen Landesherren aufgehoben.
    (Abt Reiner von Bocholtz: Optendrenk: Kirchspiel 105ff.)

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W

  • Weimarer Straße
    vgl. Danziger Straße, ostdeutscher Weg, Stettiner Straße...

  • Werner Jaeger - Straße / Werner-Jaeger Gymnasium / Werner Jaeger (Sport-)Zentrum
    (früher: Verbindungsstraße)
    Der Philologe und Philosoph Prof. Dr. Werner Wilhelm Jaeger wurde am 30. Juli 1888 in Lobberich geboren. Er wurde 1914 auf den Friedrich Nietzsche - Lehrstuhl nach Basel berufen, ging dann als Ordinarius nach Kiel, und 1921 nach Berlin. Da im "Dritten Reich" Humanismus keine Chance hatte, emigrierte er 1936 nach Chikago, 1939 an die Harvard - University in Cambridge. Er verstarb 1961 in Boston. Seinen Namen trägt auch das Werner-Jaeger-Gymnasium, das Werner-Jaeger-Theater und das Werner-Jaeger-Zentrum (Dreifachturnhalle).
    ( Optendrenk: Kirchspiel, 122ff) Siehe auch Chronik der Verbindungsstraße
    Heimatbuchartikel: HB 1962, 183-185, HB 1970, 91-99, HB 2007, 62-77 (Schwerpunkt Berliner Zeit)

  • Wevelinghover Straße
    (im dritten Reich: Schlageterstraße)
    bis 1870 die Hauptverbindung Lobberich - Hinsbeck über Wevelinghoven. Auf einem napoleonischen Kartenblatt heißt diese Straße "chemin a Venlo" Über die Wevelinghover Straße führt auch heute noch der mit dem Fahrrad kürzeste Weg nach Venlo.

  • Wilhelmshöhe

  • Wilhelm-Reimes-Straße
    Politiker

  • Wilhelm-Riether-Straße
    Benannt Dezember 2004. Die Straße entstand auf dem alten Sportplatz  (Leichtathletik, später Tennis) des Turnverein Lobberich. Wilhelm Riether setzte sich für den Sport ein. Siehe die Meldung der

  • Windmühlenweg
    Am Ende dieses Weges lag bis 1890 auf einem Hügel am Windmühlenbruch eine Bockwindmühle auf drei Blausteinblöcken. Sie ist bereits auf der ältesten Lobbericher Karte von 1646 eingezeichnet. Etwa 1890 brannte sie ab und wurde nicht wieder aufgebaut. (vgl. Roxforter Weg) Die Straße hat wunderschöne historische Gasbeleuchtung.

X - Y - Z

  • Zur Nette
    führt an das Flüsschen Nette

  • Zur Neumühle
    Die Neumühle (Wassermühle) ist eine der "Moelen tho Roxforth" am Windmühlenbruch,.siehe Roxforter Mühle. Seit 1830 im Besitz der Familie Gartz.


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